Hohe Treibstoffpreise, Klimaschutz und zu viel Verkehr

Hohe Treibstoffpreise, Klimaschutz und zu viel Verkehr

Gerade jetzt gilt es, die attraktiven Chancen von Bus und Bahn für Mensch, Klima und Standort zu nutzen. VP-Klimaforum-Obfrau Christina Metzler und VP-Verkehrssprecher Patrick Wiedl zeigen dafür konkrete Punkte auf: Das neue attraktive Angebot fürs „Öffi-Schnuppern“, die Ansprache von Stammkund:innen im öffentlichen Verkehr und der gezielte Ausbau des Angebots auch für Freizeit und Tourismus. Wesentliche Möglichkeiten hat auch der Bund über das Steuersystem.

Gemeinsam attraktives Angebot für „Einstieg zum Umstieg auf Bus und Bahn“ gestaltet

„Das neue „Steig um!“-Ticket ist eine attraktive Einladung, den öffentlichen Verkehr in Vorarlberg zu testen“, ist VP-Klimaforum-Obfrau Christina Metzler überzeugt. „Hier haben wir mit Landesrat Daniel Zadra eine gute Lösung gefunden.“ Bislang musste jemand, der Bus und Bahn testen wollte, entweder sofort eine günstige Jahreskarte bestellen oder im Verhältnis spürbar teurere Tages-, Wochen- oder Monatskarten kaufen. Diese kosten auf den Tag gerechnet zwischen 3 Euro und 15,70 Euro, sind im Vergleich zu realistisch gerechneten Autokosten aber noch immer sehr günstig.

Stammkunden halten bzw. zurückgewinnen – auch über Steuermaßnahmen

Wichtig ist für die VP-Umweltsprecherin, dass auch an bestehende und „verlorene“ Stammkund:innen von Bus und Bahn gedacht wird: Für Jahreskarten-Besitzer:innen wäre etwa die Geltungsdauer ihres Tickets um die entsprechende Zeit zu verlängern. „Zudem haben in den vergangenen Monaten verständlicherweise viele Menschen keine VVV-Jahreskarte mehr gekauft. Sie gilt es jetzt zurückzugewinnen!“, so Christina Metzler. Der Zeitpunkt ist günstig: Aktuell macht ein Um- oder Wiedereinstieg besonders Sinn. Handlungsbedarf gibt es dazu auch auf Bundesebene: „Engagierten Betrieben würden steuerfreie Sachzuwendungen für nachhaltige Mobilität bis zu 500 Euro pro Jahr sehr helfen“, führt Metzler aus. „Zudem ist die aktuelle Handhabung der Pendlerpauschale nicht ideal, sie macht das Jobticket ab zwanzig Kilometer Arbeitsweg für Arbeitnehmer:innen eher uninteressant. Das gilt es zu adaptieren.“

Öffentlichen Verkehr in Vorarlberg weiter ausbauen – auch für Freizeit und Urlaub

Vom Bund stehen derzeit auch zusätzliche finanzielle Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zur Verfügung. „Nutzen wir diese Chance und bauen wir mit den Partnern das öffentliche Verkehrsangebot in Vorarlberg gezielt weiter aus!“, fordert VP-Verkehrssprecher Patrick Wiedl. „Speziell für Freizeit und Urlaub und damit auch außerhalb der arbeits- und schulbedingten Verkehrsspitzen können Bus und Bahn zum Vorteil aller noch mehr bieten!“, sind Metzler und Wiedl überzeugt. „Die Mobilitätszukunft ist kein „Entweder-oder“, sondern ein Plus: Die persönliche Kombination von Fahrrad, zu Fuß gehen, eigenen oder geliehenen Fahrzeugen, Mitfahren und öffentlichem Verkehr.“

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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